DIY- Do It Yourself Home Retreat

DIY- Do It Yourself Home Retreat

Ich liebe es mir regelmäßig Auszeiten vom Alltag zu nehmen. Aber immer weit wegzufahren dafür, ist finanziell nicht drin und so mache ich mir einfach regelmäßig mein Retreat zuhause. Ein ganzes Wochenende nur für mich, ganz bewusst, hilft mir schon meine Akkus wieder aufzuladen, mir neue Gewohnheiten anzueignen und wieder mehr Achtsamkeit in meinen Alltag zu bringen.

 

“In der Einsamkeit können wir extrem gut Kraft tanken.”

 

Hier sind meine Tipps für ein Home Retreat von Freitag- bis Sonntagabend.

Digital Detox

Ab Freitag Nachmittag ist Handyfreie Zone angesagt. Gönne dir und deinem Handy mal eine Auszeit. Leg es am besten in eine Schublade oder an einen anderen Ort, wo du es nicht ständig siehst. Wenn du dich (noch) nicht ganz davon trennen kannst dann schalte es in den Flugmodus, mache deinen Bildschirm dunkler und stelle es leise (kein Klingeln und auch kein Vibrieren). Schalte alle Benachrichtigungen von Social Media Kanälen ab und gib Freunden und Familie Bescheid, dass du dein Handy abschaltest so kannst du Ablenkungen vermeiden.

Gib deinem Schlafzimmer ein Upgrade

Es gibt doch (fast) nichts schöneres als in frisch gewaschener Bettwäsche zu schlafen.

Schritt 1 beziehe dein Bett neu! Dies sorgt schon mal für eine ruhige und friedliche Stimmung und fördert die Schlafqualität. Wenn du möchtest kannst du dein Schlafzimmer noch mit Kerzen dekorieren um es kuscheliger und schöner zu gestalten. Das bringt gleich den absoluten Wohlfühl- und Entspannungseffekt.

Schritt2 verwandle deinen Nachttisch in einen “Traumaltar”, der zu positiven Träumen einlädt an die du dich auch noch am Morgen erinnern kannst. Leg ein Tagebuch und einen Stift bereit um gleich morgens deine Träume darin festzuhalten. Vielleicht möchtest du auch noch einen kleinen Gegenstand, der für dich eine Bedeutung hat, daneben legen wie z.B. einen Kristall, einen Heilstein oder frische Blumen.

 

Nutze die Energie am Morgen

Ich liebe die Energie am Morgen wenn noch alles ganz ruhig ist und man nochmal seinen Träumen nachhängen kann um dann frisch in den Tag zu starten. Der Morgen ist die perfekte Tageszeit für eine (Mini-) Meditation und ein paar Stretch- und Mobilityübungen. Wenn du schon geübter bist dann mach ruhig eine etwas längere Yogaeinheit. Die Magic Ten sind immer eine gute Alternative. Das sind 10 schnelle Yogaübungen, die dir deinen Morgen versüßen. Falls du noch Inspiration für ein Morgenritual suchst dann lies dir gerne mal mein Morgenritual durch. Zum Thema Meditation findest du auch schon einen Artikel.

Eine Mini- Meditation kannst du auch noch im Bett machen, wenn du dich aufsetzt und erstmal bei dir eincheckst. Schließ die Augen und atme ganz tief und entspannt. Mach nun einen kleinen Bodyscan. Fang bei den Füßen an und “arbeite” dich bis zur Kopfkrone nach oben. Wie fühlt sich dein Körper an? Wo fühlt er sich ganz weich an, wo verspannt? Wo im Körper spürst du Wärme und wo Kälte? Mit so einem Mini- Bodyscan nimmst du deinen Körper ganz bewusst und achtsam wahr ohne zu bewerten oder zu urteilen. Du bist ganz neutral und beobachtest einfach. Alles darf da sein. Jede Empfindung. Jedes Gefühl. Jede Emotion. Nichts ist “besser” oder “schlechter”. Nichts ist “richtiger” oder “falscher”.

Genieße die Natur

Ob du nun in den Bergen wandern gehst oder Waldbaden praktizierst oder einfach nur im nahegelegenen Stadtpark eine Runde drehst ist eher zweitrangig. Wichtiger ist, dass du raus gehst und mit allen Sinnen deine Umgebung wahrnimmst. Gehe langsam und erkunde deine Umgebung. Was kannst du sehen? Welche Farben nimmst du wahr? Was hörst du? Was riechst du? Riecht es nach frisch gemähtem Gras oder nach Schnee oder nach Herbst? Welche Düfte kannst du wahrnehmen? Konzentriere dich während des Spaziergangs auf genau diese Empfindungen.

Lass es exotisch werden

Da ich für meine Auszeiten ja gerne in entfernte Länder fliege, hole ich mir diese exotischen Länder eben kulinarisch zu mir nach Hause. Wenn du nicht gerne kochst dann geh wenigstens in ein exotisches Restaurant und im besten Fall kennst du deren Küche auch noch gar nicht. Durch das Essen wird ein Stück Fernweh gestillt und durch gutes Essen kann ich definitiv wieder auftanken.

Nimm dir Zeit für das Essen und auch hier genieße wieder mit allen Sinnen. Rieche. Schmecke. Fühle. Nimm wahr, was für Gefühle dieses Essen bei dir auslöst oder auch welche Gedanken und Bilder in deinem Kopf dazu auftauchen.

Wellnessday

Zu einem richtigen Retreat gehören auch Wellnessbehandlungen. Jeder der schon mal eine richtig gute Massage bekommen hat, weiß wie entspannt und gleichzeitig aufgeladen man sich danach fühlt. Bei einer Massage bin ich immer total im Hier & Jetzt. Ich kann dabei richtig gut abschalten und runterkommen. Aber es muss nicht immer eine teure Massage sein oder ein Sauna-/ Thermenbesuch. Wie wäre es mit einer Selbstmassage? Nach dem Duschen gibst du deinem Körper mit einem tollen Öl oder einer gut duftenden Bodylotion eine Massage. Dein Körper wird es dir danken! Behandel deinen Körper wie einen Tempel denn darin wohnt deine Seele.

Praktiziere Dankbarkeit

Vielleicht gehört es ja schon zu deiner täglichen Praxis aber wenn nicht dann schreibe dir am Samstagmorgen sowie am Sonntagmorgen je 3 Dinge auf für die du dankbar bist.

Eine andere Alternative Dankbarkeit zu praktizieren ist jemandem einen Brief zu schreiben und dich bei demjenigen zu bedanken oder ihm zu sagen, wie sehr du diese Person in deinem Leben schätzt. Laut einer Studie von Psychological Science steigert dies dein eigenes Glückslevel.

 

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig inspirieren und wünsche dir viel Freude bei deinem ganz persönlichem und individuellem Do It Yourself Home Retreat 🙂

 

Namasté,

Deine Lisa

 

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