Sansibar – Hakuna Matata

Sansibar – Hakuna Matata

… es heißt die Sorgen bleiben dir immer fern! So wurde ich auf der Insel begrüßt und es zog sich durch die gesamte Woche genau wie Jambo = Hi & Mambo = Wie geht`s?

Sansibar ist eine Insel und gehört zu Tansania, welches in Ostafrika liegt. Sansibar ist umgeben vom Indischen Ozean. Die Hauptstadt ist Sansibar-Stadt. Sansibar ist überwiegend muslimisch und die Landessprache ist Swahili sowie Englisch die Amtssprache ist aber in weiten Teilen wird auch arabisch gesprochen. In Sansibar herrscht Linksverkehr.

Möchtest du nach Sansibar einreisen brauchst du ein Visum. Ich habe mein Visum online beantragt (e-Visum) ca. 4 Wochen vor Abflug. Ebenfalls solltest du eine Gelbfieberimpfung nachweisen können, welche bei der Einreise Pflicht ist (Stand Dezember 2019).

In Sansibar zahlt man mit tanzanischen Schilling, welche du am Flughafen oder in Stone Town eintauschen kannst. Ich hatte auch noch US-Dollar dabei.

Das Wasser auf Sansibar würde ich dir nicht zum Trinken empfehlen. Zum Zähneputzen und Duschen ist es okay aber du kannst an jedem Kiosk Wasser kaufen und dann in deine Trinkflasche abfüllen. Bedenke auch, dass es hier öfters mal zum Strom- und sogar Wasserausfall kommen kann. Eine Powerbank und Feuchttücher sind hier also goldwert. Ebenfalls empfehle ich dir ein Moskitospray. Ich wurde heftig gebissen von den Viechern.

 

Ich wollte nach Sansibar um ein Yoga Retreat zu besuchen, die Seele baumeln zu lassen und die schönen weißen Sandstrände und das türkisblaue Meer zu genießen.

 

Was kann man hier noch so machen außer Yoga?

Du kannst Stone Town besuchen. Dort steht das (Freddy) Mercury Haus, es gibt dort einen Hafen, einen Markt aber ehrlich gesagt so besonders ist das nicht. Ich war nur in Stone Town um von dort nach Changuu Island auch besser bekannt als Prison Island zu fahren.

Prison Island war nie eine Gefängnisinsel vielmehr war sie eine Quarantänestation für Sklaven aber heute leben dort ganz viele Riesenschildkröten. Die älteste Schildkröte ist 192 Jahre und ganz viele sind über 150 Jahre alt.

Nature Pool

Ein weiteres Highlight für mich war das Baraka Natural Aquarium. Es befindet sich in Nungwi, im Norden der Insel, und nicht unweit von meiner Unterkunft. Es ist eine Schildkrötenaufzuchtstation und diese leben in einem Naturpool und man kann dort so lange man möchte mit den Schildkröten (und auch Fischen) schwimmen und sie füttern. Es war mein persönliches Highlight der ganzen Reise.

Sonstige Aktivitäten

In Sansibar werden auch Gewürztouren (Spice Tours) angeboten.

Es gibt einen Nationalpark und es werden Ruinen- und Höhlentouren angeboten.

Im Süden der Insel gibt es Delfine und es gibt einige Veranstalter, die Schnorcheln und Schwimmen mit Delfinen anbieten. Aber ich finde man kann auch so schnorcheln gehen ohne das dabei zig Boote die Delfine „jagen“.

Fazit

Ich muss sagen, ich habe lange gebraucht um mich mit Sansibar anzufreunden. Ich mag Sansibar aber ich liebe es nicht! Manche würden sagen, die Menschen (überwiegend Männer!) seien sehr freundlich und grüßen viel. Ich sage, sie waren einfach nur aufdringlich und auch etwas nervig. Ich wurde ständig angequatscht und besonders freundlich und aufdringlich waren sie am Strand, wenn sie dir was verkaufen wollten. Die Frauen hingegen haben einen ignoriert und selbst beim Bedienen im Restaurant waren sie sehr unfreundlich.

Die Restaurants am Strand sind auch sehr teuer. Man bezahlt hier wirklich nur für die Lage. Ebenfalls schwierig fand ich das ganze Bezahlsystem. Am Kiosk hat er nur Schilling genommen und im Restaurant war ebenfalls Barzahlung in Schilling bevorzugt. Den Besuch im Aquarium konnte ich in US Dollar bezahlen, Taxis nehmen nur Bargeld und auf der Sandbank haben die Verkäufer auch Euros angenommen. Also es war für mich nicht wirklich durchsichtig.

Auch das Yogaretreat hier würde ich so nicht mehr machen. Es war im Preis-Leistungs-Verhältnis zu teuer. Allein schon für Drop-In Klassen haben sie 20 US Dollar genommen, was meiner Meinung einfach viel zu überzogen ist.

Ich habe Sansibar eher als  Honeymoon Insel wahrgenommen, weshalb ich mich, als Allein-reisende Rucksacktouristin, etwas fehl am Platz gefühlt habe. Früher war Sansibar auch noch mehr eine Insel für Backpacker. Das hat sich leider verändert.

 

Lisa

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