Kapstadt

Kapstadt

Ankunft in Kapstadt

Die Ankunft in Kapstadt war total entspannt (wie das ganze Land an sich!). An der Passkontrolle haben sie mit mir deutsch gesprochen, waren total freundlich und gut drauf. Auch der Transfer vom Flughafen zum Hostel geht problemlos und einfach mit Uber.

Südafrika ist eine Stunde vor unserer Zeit wenn ihr in unserer Winterzeit dorthin fliegt. Die beliebteste Reisezeit ist im südafrikanischen Sommer (also unserem Winter) von November-März, denn dann ist es dort warm. Man bezahlt dort mit südafrikanischen Rand. In Südafrika spricht man unter anderem Afrikaans (ähnlich wie niederländisch), Englisch, isiZulu, isiXhosa, Sesotho und noch ein paar mehr. Südafrika hat 3 Hauptstädte: Kapstadt, Pretoria & Bloemfontein. Das Wasser aus der Leitung in Südafrika ist trinkbar. Südafrika hat die längste Weinroute der Welt (Route 62). „Rooibos“ Tee, die koffeinfreie Alternative zu Schwarztee, stammt aus Südafrika. Der größte Vogel der Welt lebt hier in seiner natürlichen Umgebung – der Strauß. Entlang der Garden Route befindet sich die höchste Bungee- Jumping- Brücke der Welt mit 216 Metern Höhe.

 

Load Shedding! Was ist das?

Aufgrund von erheblichen Energieengpässen wird in Kapstadt regelmäßig für ein paar Stunden am Tag der komplette Strom abgestellt. Die dominierende Energiequelle zur Stromerzeugung ist Kohle. Und der dominierende Energieversorger ist ESKOM.

Was hieß das für mich? Ich konnte in Kapstadt mein Handy nicht laden. Konnte nicht ins WLAN. Es gab keinen Kaffee. Es gab keine Musik und die Ampeln funktionierten nicht. Mir wurde zum ersten Mal bewusst, wie wichtig Strom ist und wie verwöhnt ich als Europäerin bin.

Was kann ich tun? Abwarten. Abwarten. Abwarten. Und Geduld haben bis der Strom wieder funktioniert und sich mit seinem Gegenüber unterhalten… 😊

 

Unterkunft & Sicherheit

Ich war in einem Guest House in Sea Point untergebracht. Sea Point liegt ziemlich zentral an der Promenade und ist eine sichere Gegend. Trotzdem hab ich mich hier manchmal nicht ganz wohlgefühlt besonders in den Seitenstraßen war es für mich eher unangenehm. Ich bin was sowas angeht, aber auch ein gebranntes Kind und achte sehr auf meine Sicherheit und mein Wohlbefinden (hatte in Athen an Ostern 2019 ein unschönes Erlebnis als ich durch eine Seitenstraße zu meinem Hotel musste. In dieser Straße waren nur männliche Straßenhändler, die sich in Kleingruppen zusammen taten und mir nachschauten und pfiffen und ich mich komplett unsicher und unwohl fühlte. Die Situation war sehr brenzlig und auch nicht ungefährlich, deshalb achte ich seitdem so stark darauf.)

In Kapstadt gibt es noch die Gegenden Camps Bay, Clifton und Green Point neben Sea Point, welche sehr touristisch und sicher sind. Ich würde dir empfehlen eine Sim Karte am Flughafen zu kaufen, denn damit kannst du dir immer und überall ein Uber für den Transfer holen. Uber würde ich dir auch immer als erstes Transportmittel empfehlen. Sie sind günstig, schnell und sicher. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit würde ich dir nicht raten noch draußen spazieren zu gehen.

 

Aktivitäten, Sehenswertes und vieles mehr…

Kapstadt bietet so viel und für jeden ist etwas dabei, sodass es einem in Kapstadt bestimmt nicht langweilig wird.

Auch hier gibt es natürlich die berühmten „Hop on – Hop off“ Busse, die verschiedene Linien und Routen abfahren.

Ich hatte ein paar Must-See`s auf meiner Liste, die ich auch unbedingt „abhaken“ wollte.

Natürlich wollte ich auf den Table Mountain, dem Wahrzeichen von Kapstadt. Es gibt mehrere Wandermöglichkeiten nach oben bzw. wieder nach unten oder es gibt die Cable Car als Transportmittel. Für einen Weg zahlst du 11,25 Euro (180 Rand) oder für beide Wege hoch und runter 22,50 Euro (360 Rand). Wartezeiten variieren. In eine Gondel passen ca. 65 Leute. Das Tolle an der Cable Car ist, dass der Boden sich während der Fahrt dreht und man wirklich einen 360 Grad Rundumblick bekommt. Die Cable Car fährt nur wenn es windstill ist.

Ein beliebter und schneller Wanderweg auf den Tafelberg ist der Platteklip Gorge, den man in ca. 2 ½ Stunden über einige Stufen bezwungen hat.

Oben angekommen kannst du den Tafelberg erkunden und weit spazieren gehen. Die Menschen verteilen sich wirklich sehr gut, denn der Tafelberg ist sehr weitläufig. Oben gibt es auch ein Restaurant, ein Café, Toiletten und einen Souvenirshop.

Lion`s Head

Auch der Lion`s Head stand weit oben auf meiner Liste und ich wollte mir unbedingt dort den Sonnenuntergang anschauen. Den Lion`s Head erreicht man etwas schneller als den Tafelberg ist aber nicht weniger anstrengend und steil. Denk aber daran eine Taschenlampe oder Stirnlampe dabei zu haben damit du nicht von der Dunkelheit überrascht wirst oder du steigst frühzeitig wieder ab.

Der Sonnenuntergang am Signal Hill ist auch sehr empfehlenswert, vor allem in Kombination mit einem Picknick.

 

Tour zum Cape of good Hopes

Zum Kap der guten Hoffnung und zum Cape Point solltest du einen ganzen Tag einplanen, denn es liegt zwar nur ca. 60 km von Kapstadt entfernt aber auf dem Weg dorthin gibt es noch einiges zu sehen und zu entdecken.

Den ersten Stopp solltest du in Hout Bay einlegen und mit einem Boot zu Seal Island fahren. Die Fahrt dauert ca. 40 Minuten und kostet ca. 7 Euro. Das Boot fährt dicht an die Robben Insel ran, sodass du wirklich einen guten Blick auf die vielen Robben bekommst.

Danach kannst du den Chapman`s Peak Drive entlang fahren. Eine ca. 9 km lange Straße, die etwas Mautgebühr kostet, aber sehr schön ist und viele Haltebuchten für schöne Fotos bietet.

Boulder`s Beach

Der nächste Stopp war in Simon`s Town am Boulders Beach. Dort gibt es die berühmte Pinguin Kolonie. Der Eintritt für Boulders Beach beträgt ca. 10 Euro aber es gibt auch einen Strandabschnitt rechts davon, wo man auch Pinguine spotten kann ohne Eintritt zu bezahlen. Wenn du zeitunabhängig bist und dir dein eigenes Auto gemietet hast, kannst du auch gegen Nachmittag zum Foxy Beach, da sind die Touristenstürme nicht mehr so hoch und du hast in Ruhe Zeit für die Pinguine.

Weiter ging`s zum Cape Point und Cape of good Hope. Der Eintritt kostet ca. 20 Euro. Am Cape Point kann man gut parken und zum Leuchtturm (Aussichtsplattform) ca. 15 Minuten hochwandern. Alternativ steht eine Seilbahn für 5 Euro zur Verfügung.

Auch am Kap der guten Hoffnung kann man gut parken und den Platz zu Fuß erkunden. Das Kap der guten Hoffnung ist der südwestlichste Punkt von Südafrika und ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall.

Muizenberg

Von dort kannst du über Simon`s Town (Pinguin Kolonie) nach Muizenberg fahren. In Muizenberg gibt es die berühmten bunten Strandhäuschen und einen tollen Strand zum Baden. Als ich dort war, war es am Strand sehr voll und wenn du die Möglichkeit hast einen abgelegeneren Strand zu besuchen dann würde ich dir dazu raten. Rund um den Strand in Muizenberg gibt es auch wieder Restaurants und Café`s.

Weitere Aktivitäten in und um Kapstadt

Du kannst den botanischen Garten (Kirstenbosch), der hinter dem Tafelberg liegt, besuchen Allgemein gibt es viele National Parks und Naturreservate hier. In Kapstadt gibt es ein Aquarium an der Waterfront. Es gibt viele Museen. Du kannst auch auf einem Kanal Stand Up Paddeln oder auch Robben Island besuchen (ehemaliges Gefängnis in dem auch Nelson Mandela mehrere Jahre inhaftiert war). Natürlich gibt es auch Shopping Malls und Märkte für alle Einkauffans.

Rund um Kapstadt gibt es viele Weinberge und „Wine tastings“. Es werden Safaris angeboten aber auch Haikäfig-Tauchen und „Whale watching“ Touren je nach Jahreszeit.

Ein Highlight ist bestimmt auch ein Helikopter Rundflug.

 

Weitere Tipps für deinen Aufenthalt:

  • Adapter nicht vergessen
  • Pack auch lange Klamotten ein, abends oder auf den Bergen oder bei einer Bootsfahrt kann es sehr frisch werden
  • Mein wichtigster Tipp vielleicht: Trag immer Sonnencreme auf, auch wenn es bewölkt oder windig ist aber die Sonne in Südafrika ist so stark, dass ich sie viel zu oft unterschätzt habe und wirklich schlimme Sonnenbrände bekommen habe, also mach nicht denselben Fehler wie ich 😉

 

Lisa

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