Garden Route

Garden Route

Die Garden Route (N2) von Mossel Bay (Westkap) bis nach Port Elizabeth (Ostkap)

Ich war auf der Garden Route mit einer Backpacker Gruppe und einem lokalen Guide, der alles organisiert hat, unterwegs. Wir (Backpacker Gruppe) sind früh morgens von Kapstadt nach Mossel Bay losgefahren. Die Autofahrt dauerte ca. 4-5 Stunden. Mossel Bay liegt nordöstlich von Kapstadt. Wir haben unser Hostel bezogen und haben einen kleinen Spaziergang durch Mossel Bay gemacht. In Mossel Bay kann man toll wandern gehen und von oben die Aussicht auf`s Meer genießen und beobachten, ob man Delfine sieht.

Mini Safari – Botlierskop Private Game Reserve

Bevor wir unseren nächsten Stopp in Nature`s Valley gemacht haben sind wir noch in ein Game Reservat gefahren. „Mini- Safari“. Mir hat es nicht so gut gefallen weil zum einen das Wetter überhaupt nicht mitgespielt hat (es war richtig windig und kalt, teilweise hat es auch genieselt und das im südafrikanischen Sommer!) und zum anderen war ich sehr enttäuscht von dem ganzen Reservat. Von außen haben sie das ganz groß aufgezogen aber im Reservat selbst gab es wirklich kaum Tiere. Es wird dir garantiert die „BIG FOUR“ zu sehen denn im Reservat gab es keinen Leoparden, der zu den eigentlichen „BIG FIVE“ gehört aber es waren nur vereinzelt Tiere zu sehen und nicht wie ich erwartet hatte z.B. ein Elefantenrudel. Es war um es salopp auszudrücken eher etwas „mickrig“. Die anderen big four (Elefant, Büffel, Löwe & Nashorn) haben wir gesehen. Das Versprechen vom Reservat wurde eingehalten aber weiterempfehlen würde ich es trotzdem nicht. Ich hätte mir gewünscht mehr Tiere zu sehen. Außer den big four haben wir noch Zebras, Giraffen, Springböcke, Buntböcke und Gnu`s gesehen.

 

 

Nature`s Valley

In Nature`s Valley waren wir zwei Tage im „Wild Spirit“, einem Hippie Hostel. Mir hat es super gut gefallen dort von den Leuten her weil sie einfach sehr frei, open minded und naturverbunden waren. Das Hostel war auch sehr grün und von sehr viel Grün umgeben. Ich mochte sehr den umweltbewussten und ökologischen Spirit des gesamten Hostels.

Ich habe dort auch an einer Hatha Yogastunden teilgenommen, neben dem Frühstück mein absolutes Highlight.

Die Schattenseite der Medaille waren die hygienischen Standards. Wenn man kein Problem hat beim Toilettengang Wasser zu sparen dann go for it aber meins war es nicht…Nach dem Motto „Viel Zivilisation – viel Komfort, wenig Zivilisation – wenig Komfort.“

In und um Nature`s Valley konnte man wieder toll wandern gehen und tolle Aussichten genießen.

 

Sedgefield

Weitere zwei Nächte waren wir in Sedgefield in einem etwas gehobenerem Hostel dem „Afrovibes“. Das Hostel liegt direkt am Strand und hat sogar einen kleinen Pool.

Wir haben kurz eine Straußenfarm besucht und waren wieder sehr viel wandern, diesmal am Strand entlang und über Klippen und Felsen. Was mich sehr gewundert hat in Südafrika ist, dass die Strände sehr sauber sind. Es könnte daran liegen, dass die Strände einfach nicht so hoch frequentiert sind und nicht viele Menschen an die Strände kommen. Es könnte auch daran liegen, dass vielleicht sehr umweltbewusste Menschen an die Strände kommen und ihren Müll wieder mitnehmen. Aber es wurde auch so gut wie kein Müll angeschwemmt…

 

Wilderness

Von Sedgefield ging es direkt nach Wilderness zum Kajaking auf einem Fluss. Es waren Zweier Kajaks und wir konnten unsere Wertsachen in einer Box verstauen und sicher transportieren. Wir sind dann etwas flussabwärts gefahren und haben an einem Anlegeplatz Halt gemacht und sind weiter zu einem Wasserfall gewandert. Der Wasserfall war natürlich kein Geheimspot mehr sodass wir auf viele Menschen trafen aber immer noch im eiskalten Wasser baden konnten. Nach 1,5 Stunden hieß es den ganzen Weg wieder zurück wandern und gegen den Strom flussaufwärts zurück paddeln.

In Wilderness haben wir hoch oben in einem „Wild Farm“ Hostel übernachtet. Es war ähnlich natürlich angelegt wie in Nature`s Valley und wir hatten einen sagenhaften Ausblick auf Wilderness und das Meer, inklusive atemberaubendem Sonnenuntergang und Sternenhimmel.

Nach einer Nacht hieß es schon wieder „Goodbye Wilderness“ und ab Richtung Kapstadt zurück. Auf dem Rückweg haben wir noch Halt gemacht, denn wir wollten noch Zip Lining (Cape Canopy Tours) testen. Es gab insgesamt 11 Zip Lines und die längste war 300m lang. Die Zip Lines führten über Schluchten. Insgesamt hat der Trip ca. 3 Stunden gedauert. Man bekam hinterher noch ein Essen und die Fotos und Videos wurden einem per Mail zugeschickt.

Die Zip Line ist ca. 1 Stunde von Kapstadt entfernt.

Abends sind wir in ein Hostel in Greenpoint eingecheckt, haben dort noch unseren letzten Gruppenabend mit „Grillen und Chillen“ verbracht und haben uns langsam an`s Verabschieden gemacht.

 

Mein Fazit:

Ich würde jedem die Garden Route empfehlen, denn sie ist wirklich wunderschön! Ob du das gerne allein machst, mit Partner/in, Freund/in oder in einer Gruppe musst du für dich selbst entscheiden. Ich habe für mich gemerkt, dass Mehrbettzimmer schwierig sind, da es oft ein eher unruhigerer Schlaf ist und man natürlich sehr viel rücksichtsvoller, toleranter und freundlicher sein muss und sich auf diese ungewohnte Situation und die fremden Menschen drauf einlassen muss. Teilweise waren es auch gemischte Mehrbettzimmer aber oft hat man in Hostels auch die Gelegenheit ein Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer zu buchen.

Das Game Reserve würde ich auch nicht empfehlen, da gibt es tollere.

Mir hat besonders gefallen, dass

  • Ich viel gesehen habe,
  • Ich viel rumgekommen bin,
  • Es sehr grün und naturverbunden war
  • Wir viel aktiv unternommen haben. Wir waren sehr viel wandern, was mir persönlich immer sehr gut gefällt
  • Auf meine Wünsche Rücksicht genommen wurde. Ich wollte an einem Tag in Nature`s Valley etwas später losfahren weil ich noch eine Yogastunde mitmachen wollte und dies wurde mir ermöglicht, was nicht selbstverständlich ist wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist.

 

Lisa

 

P.S. die Safari Bilder hat Pascal Schäfer (Mitreisender) geschossen 🙂 Ich finde, die sind super schön geworden! Danke dafür 🙂

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