13 Yogatipps, die du für deine Yogapraxis unbedingt brauchst

13 Yogatipps, die du für deine Yogapraxis unbedingt brauchst

Manchmal reichen schon ein paar kleine Tipps und Veränderungen in seiner Yogapraxis um seine Yogapraxis zu “optimieren” oder besser gesagt um sie zu vertiefen. Im Folgenden stelle ich dir simple Kniffe vor, die du in deine Yogapraxis mit einbauen kannst.

Übe auf nüchternen Magen

Wenn du schonmal mit vollem Magen im herabschauenden Hund gestanden bist, dann weißt du, dass es besser ist vor der Yogapraxis lieber nicht so viel zu essen. Das kann ganz schön unangenehm sein 🙂

Eine Hand voll Nüsse oder ein bisschen leichtes Obst ist völlig ausreichend. Zu schweres oder zuviel Essen kann dir auch schonmal wieder hochkommen, gerade wenn man, wie im Yoga, viel über Kopf praktiziert.

Wasser trinken – aber nicht zuviel

Genau dasselbe gilt auch für`s Trinken. Mit einem Wasserbauch übt es sich schwerer 🙂 Zudem ist es einfach nicht so schön, wenn du während der Stunde öfters auf`s Klo gehst. Für dich nicht, denn so kommst du gar nicht in einen Flow und bist mit deiner Aufmerksamkeit immer im Außen und nicht bei dir. Und für andere ist es vielleicht auch nicht so schön, wenn sie während ihrer Praxis gestört werden, denn stell dir mal vor es wäre nicht nur eine Person, die auf`s Klo muss sondern jede/r zweite dann wäre es ein unruhiges “Raus-Rein” im Yogaraum.

Versuche auch das Trinken während der Stunde zu vermeiden außer es ist super heiß oder die Stunde super anstrengend. Im Yoga ist es einfach nicht üblich während der Stunde zu trinken, denn auch hier verschwindet dein Fokus ganz schnell wieder von dir ins Außen.

Bleib einfach

Keep it simple. Für`s Yoga brauchst du jetzt nicht super fancy Leggings oder das neueste Top der angesagten neuen Yogamarke. Im Yoga geht es nicht um`s Aussehen oder den Look, den jemand trägt. Es geht vielmehr darum, bei dir zu bleiben oder erstmal bei dir anzukommen. Atmungsaktive & lockere Kleidung, in denen du dich gut in alle Richtungen bewegen kannst ist viel wichtiger als ständig am Shirt zu zupfen weil es nicht dort bleibt, wo du es gerne haben möchtest. Auch hier wieder Stichwort: Fokus –>Energy flows where the focus goes –> die Energie fließt dahin wo du deine Aufmerksamkeit hinsetzt. Bleib einfach. Bleib bei dir.

Zwiebelprinzip

Bleiben wir gleich beim Thema “Kleidung”. Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass sich im Zwiebelprinzip zu kleiden IMMER von Vorteil ist, im Sommer wie auch im Winter.

Für den Anfang und das Ende einer Yogastunde eignet sich “warme” Kleidung. In der Endentspannung bin ich immer froh, wenn ich mir Söckchen und eine leichte Jacke oder sogar einen Pullover überziehen kann um nicht zu frieren. Dasselbe gilt für den Anfang einer Yogastunde wenn man vielleicht mit einer Meditation anfängt oder in den ersten Bewegungen der Mobilisation steckt und es zu Beginn vielleicht noch nicht so warm ist.

Selbst in Goa oder auf Bali habe ich morgens immer ein Jäckchen angehabt bei der Meditation oder auch zu Beginn einer dynamischeren Yogastunde.

Meditations- Multitasking

Mit diesem Trick wird die Ausrede “Ich habe keine Zeit.” außer Kraft gesetzt. Während deine Haarmaske 20 Minuten einwirken muss oder während deine Bodylotion in den Körper einzieht oder während deine Nägel trocknen setz dich hin und meditiere. Du kannst sowieso nichts anderes machen außer warten, also warum nicht die Zeit für dich nutzen um bei dir einzuchecken. Oder mach ein oder zwei Atemübungen währenddessen oder ein paar Runden Sonnengrüße. Und nach 20 Minuten kannst du deine Haarmaske ausspülen oder deine Bodylotion ist eingezogen. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und Ausreden zählen nicht mehr ab sofort mit diesem einfachen Trick.

Kokosnussöl

Apropos Haarmaske und Bodylotion, dafür eignet sich der Allrounder Kokosnussöl hervorragend. Kokosnussöl kann man nämlich nicht nur in der Küche zum Braten verwenden sondern ist vielfältig einsetzbar. Ob eben als Haarmaske, als Bodylotion oder auch morgens zum “Öl ziehen” (halber bis ganzer Teelöffel Kokosnussöl im Mund zergehen lassen und das Öl dann ca. 10 Minuten im Mund von links nach rechts schieben ohne es auszuspucken. Das soll nicht nur weißere Zähne geben sondern auch Mundgeruch entgegen beugen und verspricht weniger Probleme mit Karies und Zahnfleischbluten). Kokosnussöl hilft auch als Hausmittelchen bei Sonnenbrand. Einfach nach dem Duschen auf die verbrannte Haut auftragen und einziehen lassen. Dank seiner antibakteriellen Wirkung hilft Kokosnussöl auch bei Pickel und/ oder Akne. Außerdem ist Kokosnussöl ein super Feuchtigkeitsspender und macht die Haut butterweich.

Weder zuhause noch auf Reisen darf Kokosnussöl bei mir nicht fehlen!

Journaling

Ich kann es nicht oft genug erwähnen aber Journaling (“Tagebuch” schreiben/ Gedanken “runter” schreiben) darf bei mir einfach nicht mehr fehlen. Es ist ein sehr mächtiger Teil meiner Praxis und ein richtiger Game changer und hat so vieles verändert. Einfach alles aus dem Kopf rausschreiben und loslassen. Oder 5 Dinge aufschreiben, für die ich dankbar bin. Ziele, Erfolge, Träume, Visionen niederschreiben und sich nochmal vor Augen führen. Ich glaub, ich muss dir nicht mehr erzählen, was Journaling ist und wie es funktioniert. Und hoffentlich steckt dich meine Freude auch an.

Übe mehrere Yogastile

Um deine Yogapraxis auf ein neues Level zu heben werde offen und neugierig für andere Yogastile. Auch wenn ich ein Vinyasa Yoga Junkie bin, habe ich schon viele andere Yogastile ausprobiert und es hat mich nur bereichert und mich weitergebracht. Der Körper bekommt wieder neue Reize und kann wachsen. Dein Geist bekommt neue Impulse und kann sich ausdehnen. Unter der Rubrik Yogastile kannst du nochmal alles nachlesen über die verschiedenen Yogarichtungen.

Zahle, um dich hinzulegen

Damit meine ich, gehe ganz bewusst einmal in der Woche in eine Yin oder Restorative Yoga Klasse. Wenn du dich zuhause nicht entspannen kannst und dich nicht hinlegst und zur Ruhe kommst dann bezahle ganz bewusst für eine Yin Stunde und du wirst hingehen. Für den Körper ist es so wichtig auch mal das Gegenstück zu unserem sehr Yang`igen, leistungsbewussten, aktiven Alltag zu bekommen. Dein Geist und deine Seele werden es dir danken, denn für deine Seele und dein Geist (und deinen Körper natürlich!) ist es eine Wohltat!!!

Nutze deinen Urlaub um deine Praxis zu vertiefen

Wenn ich einen Urlaub plane dann sieht meine Checkliste wie folgt aus:

Gibt es eine Dachterrasse/ einen Tagungsraum/ eine Poolterrasse oder einen großen Balkon, den ich als “Yogaraum” nutzen kann? Nein? Ok, gibt es eine große Wiese oder wo ist das nächste Yogastudio? Wenn es ein Yogastudio gibt, in dem auch noch auf Englisch unterrichtet wird, dann ist das die perfekte Gelegenheit um mal wieder sein inneres, neugieriges Kind rauszulassen und offen zu sein und dorthin zu gehen. Du kannst nur gewinnen!

Wenn du auf deinem großen Balkon oder auf einer Wiese oder sogar am Strand deine Yogaeinheit für dich praktizierst dann kannst du entweder online üben oder dir selbst eine eigene Homepraxis zusammenstellen. Komm raus aus der Komfortzone! Du kannst dich an den “Magic Ten” orientieren oder dich inspirieren lassen. Aber gerade im Urlaub hast du Zeit, bist entspannst und kannst deine Yogapraxis nochmal ganz neu kennenlernen.

Finde deinen “Stamm”

Die Yoga- Community wächst auf der ganzen Welt. Es wird Zeit sich mit Gleichgesinnten zu verbinden, sich auszutauschen und neue Freundschaften zu knüpfen. Auf all meinen Reisen, und meist waren sie in irgendeiner Weise verbunden mit Yoga, habe ich so viele nette und tolle Menschen getroffen.

Auf dem Bild habe ich zwei liebe Herzensmenschen auf Korfu bei einem Yogaretreat kennengelernt und ein Wiedersehen ist in Planung. Für mich hatten wir dort einfach eine unvergessliche Woche, in der ich viel gelernt habe aber auch viel gelacht habe und wir über Gott und die Welt philosophierten.

Verbinde dich tiefer mit deiner Praxis

Investiere in dich und mache deinen nächsten Urlaub zu einem Yoga Urlaub #yogaholidays #yogaretreat

Vielleicht eine ganz neue Herausforderung für dich aber es wird mit Sicherheit die lebensbejahendste Woche deines Jahres.

Yogaholidays sind für mich eher Resorts, in denen Yoga morgens und abends angeboten wird und ich mich aber nicht verpflichtet fühlen muss daran teilzunehmen.

Yoga Retreats gehen für mich einen Schritt weiter und tiefer. Meist sind Yoga Retreats in einer festen Gruppe mit vielleicht einem festen Wochenthema z.B. Selbstliebe oder bewusste Entspannung etc. Retreats kombinieren in der Regel tägliche Meditation, Philosophie, Praktiken im Yin- und Yang Stil, Fachworkshops, Behandlungen und reichlich gesundes Essen… alles was du brauchst, um deine Praxis in einer kleinen Gruppe aufzubauen oder zu vertiefen.

Gönn` dir mal ein Yoga Personaltraining

Du willst tiefer in Atemübungen, Meditation oder Umkehrhaltungen eintauchen? Warum buchst du dir nichtmal ein 1:1 Personaltraining? Hier hast du wirklich mal Zeit tiefer in eine Materie einzusteigen und auch echte Insidertipps von einer Fachfrau oder einem Fachmann zu erfahren. Diese eine Stunde wird individuell auf dich zugeschnitten und in dieser Stunde kannst du wirklich wachsen, dich weiterentwickeln und soviel wertvolles für dich und deine Homepraxis rausziehen. Trau dich! Probier es aus, es wird sich lohnen!

Ich hoffe, du hast dich etwas inspirieren lassen und nimmst den ein oder anderen Tipp mit in deine Praxis oder probierst ihn mal aus.

Schreib mir doch mal in die Kommentare, welcher Tipp für dich der hilfreichste war. Welchen Tipp möchtest du ausprobieren? Welcher Tipp war dein persönlicher Game changer?

 

Ich freue mich von dir zu lesen,

Namasté,

Deine Lisa

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